neue JFD-Struktur

Vorwort vom Strukturteam

Hallo Jesus Freak,

in deiner Hand hältst du das letzte Puzzlestück des Konzilprozesses, der vor drei Jahren gestartet wurde und nun zur Umsetzung bereit ist. In diesem Entwurf sind die Erfahrungen der vergangenen Jahre der Jesus Freak Bewegung eingeflossen, die nun schon bald zwei Jahrzehnte auf dem Weg ist. Von Anfang an haben sich Leute darüber Gedanken gemacht wie das Miteinander gestaltet werden kann. Aus diesen Ideen ist ein Strukturgebäude entstanden, in dem wir uns heute befinden.

In den letzten Jahren wurde dieses Bauwerk ziemlichen Belastungen ausgesetzt, die von innen und von außen eingewirkt haben. Im Rahmen des Konzils wurde deshalb die bisherige Struktur der Jesus Freaks eingehend geprüft und neu entworfen. Die neue Organisation der Bewegung soll einfacher, flexibler, effektiver und ganzheitlicher werden und damit jeder und jedem von uns dienen.

Grundlage für diese Struktur ist die Charta, in der auch folgender Satz zu finden ist:

„Diese Vielfalt, die aus der Bewegung zu dem Einen, Jesus Christus, geboren ist, prägt uns als Jesus Freaks. Wir bekennen und feiern sie.“

Das Strukturteam wurde dazu beauftragt die Struktur im Sinne der Charta zu erstellen und sie in einem umsetzungsreifen Zustand an die Bewegung zu übergeben. Diese Aufgabe hat es mit Kopf, Herz und Gebet getan.

Nun liegt es an uns allen diese Möglichkeiten zu nutzen - zur Ehre Gottes.

Das Jesus Freaks Deutschland Strukturteam
Frühling 2009

1 . Strukturentwurf für Jesus Freaks Deutschland

Vornweg eine entscheidende Bemerkung:
Unsere Struktur greift bei allem Überregionalen bei Jesus Freaks Deutschland

Wir haben uns folgende Maßstäbe gesetzt. Unsere Struktur muss:

  • … für Jesus Freaks Deutschland sinnvoll und einfach sein
  • … den Jesus Freaks dienen und nicht die Freaks der Struktur
  • … Jesus Freaks freisetzen, damit „Taten“ statt „Worte“ wieder möglich sind
  • … Freaks die Möglichkeit geben, EINFACH mitzumachen
  • … Freaks die Möglichkeit geben, Fehler zu machen und diese auch im Austausch mit anderen reflektieren zu können
  • … ganzheitlich sein
  • … gegenseitige Ermutigung ermöglichen und leben
  • … Vertrauen und jesusmäßigen Umgang miteinander fördern
  • … einen Rahmen für gesunde Leitung bieten

1.1.  Unsere Jesus Freaks Deutschland Struktur

Unsere Struktur ist einfach. Sie beinhaltet 3 wesentliche Punkte: die Leute, das Netzwerk und eine gemeinsame Wellenlänge.

netzwerk-jfd

Unsere Struktur besteht zum ersten (und wichtigsten) aus den Leuten – jeder und jedem einzelnen von uns – die sich überregional in den verschiedenen Strukturelementen zusammenfinden [1]. Der Rahmen unserer Struktur (hier als einfaches Viereck dargestellt) ist unsere Vision und die Charta: alle, die nach der Vision und Charta leben und handeln, sind Teil der Bewegung. Die dicken Pfeile zwischen den einzelnen Strukturelementen [2] zeigen unsere Vernetzung. Bestandteil dieser Vernetzung ist auch das JFD-Treffen. Der Übergang zwischen Strukturelement und Vernetzung ist der „Jesus-Freaks-Deutschland-Anschluss“ (JFD-Anschluss) [3].

1.1.1 . Strukturelement (SE)

Egal was wir in der Jesus Freaks Bewegung haben, alles ist der Einfachheit halber ein Strukturelement. Ob es nun Freakstock oder die Drogenarbeit ist (Arbeitsbereiche), eine Region, Pools oder Ausschüsse oder eben Klaus-Bärbel – für alle gilt das gleiche … wenn sie wollen, sind sie Jesus Freaks Deutschland und ein Teil des Netzwerkes.

1.1.2. Vernetzung

Unsere Vernetzung findet auf 2 Ebenen statt:

  • der realen, persönlichen durch Kontakte und Beziehungen zwischen- und untereinander
  • der virtuellen, durch Informationstechnologie ermöglichten (Kontakte und Austausch via Internet, Foren, Multiblogs etc.).

1.2 . Jesus-Freaks-Deutschland-Anschluss (JFD-Anschluss)

Die Schnittstelle ist vergleichbar mit einem USB-Anschluss: unsere Struktur bietet genügend solcher Anschlüsse für alle, aber damit die Vernetzung reibungslos funktionieren kann, brauchen alle einen „Jesus-Freaks-Deutschland-Anschluss“ (JFD-Anschluss) mit einem gemeinsamen Standard.

Unser JFD-Anschluss hat verschiedene Kanäle integriert:

jfd-anschluss1

1.2.1. Vision, Grundverständnis und Werte
Zum einen dienen „Vision “ und „Grundverständnis + Werte“ dazu, dass wir uns auf der selben Ebene treffen, d.h. dass wir alle verstehen, was uns gegenseitig wichtig ist und was die Grundlagen sind, nach denen wir handeln (Kapitel 3. Vision und Werte aus der Charta).

1.2.2. Beziehung
Neben dem Informationsaustausch ermöglicht der JFD-Anschluss, dass wir überhaupt miteinander in Kontakt kommen.

Wer beschäftigt sich mit welchen Themen? Wie geht es den Leuten im Pool xy? Welches Strukturelement kann uns bei diesem oder jenen Problem in unserer Region helfen? Wer ist überhaupt im Ausschuss xy drin und wen kann ich kontaktieren, wenn ich zu deren Thema einen Gedanken oder Vorschlag habe?
Diese und andere Möglichkeiten des Austauschs und der Vernetzung bieten den Raum auch für persönliche Beziehungen, die in der Jesus Freaks Bewegung schon immer wichtig waren und auch in Zukunft tragen können und werden.

1.2.3. Information
Hauptsächlich werden wir über den JFD-Anschluss Informationen austauschen wie z.B. wann welches Treffen stattfindet, welches Strukturelement gerade über welches Thema nachdenkt und dazu für Entscheidungen trifft oder welches Geld für welche Sachen zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass wir ein gutes Info-Management brauchen, damit alle nötigen Infos verfügbar sind, wir aber auf der anderen Seite auch nicht in einer Informationsflut ertrinken. Deswegen benötigen wir einen gewissen Standard, in dem festgelegt ist, was z.B. mindestens in einem Protokoll enthalten sein muss und wo die Protokolle gesammelt und dann allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

1.2.4. X-Line
Dieses ist ein „offener“ Kanal für alles, was wir gerade vergessen haben, aber in einem Netzwerk wichtig ist oder sein wird.

1.2.5 Auftrag
Unser Auftrag als Jesus Freaks Deutschland steht in der Bibel und etwas spezieller in der Charta. Jedes Strukturelement setzt diesen nach seiner Begabung und Berufung um und alle anderen unterstützen das segnend.

1.2.6. Werkzeugkasten
Da wir aber im Moment noch nicht genau wissen, welche Mindestanforderungen wir bei JFD brauchen, wird der Ausschuss „Info-Management“ diese erarbeiten und dann in den Werkzeugkasten stellen. Der Werkzeugkasten ist somit eine Sammlung von Standards, Methoden und Infos, um sicherzustellen, dass jeder JFD-Anschluss optimal funktionieren kann. Der Werkzeugkasten enthält z.B. Erklärungen zu Diskussionskultur und -methoden, zum Konsensverfahren, zu verschiedenen Leitungsmodellen, zu Teamentwicklung etc.

2. Leitungsentwurf für Jesus Freaks Deutschland

Vornweg eine entscheidende Bemerkung:
Eine Bewegungsleitung funktioniert anders als eine Gemeinde- oder Regioleitung

Wir haben uns für einen großen Leitungskreis entschieden, um der Komplexität unserer wunderschönen Bewegung möglichst gut begegnen zu können.

Diesen Leitungskreis verstehen wir als ganzheitlich, d.h. er übernimmt alle Aufgaben und Funktionen, die die Bewegungsleitung beinhaltet. In besonderem Maße gehört dazu die gemeinsame Zeit mit Jesus: auf Gott schauen und hören. Beim Leitungskreis liegt damit die Verantwortung für das Bewahren und Erweitern unserer Vision und unseres gemeinsamen Weges.

Jesus Freaks International e.V. wird in Jesus Freaks Deutschland e.V. umbenannt. Der Verein ist das Leitungsgremium für Jesus Freaks Deutschland.

Der Leitungskreis trifft sich komplett ca. drei Mal im Jahr zum Leitungstreffen – dem Jesus Freaks Deutschland Treffen (JFD Treffen). Wir empfehlen, dass sich die einzelnen Teams des Leitungskreises eine sinnvolle Treffkultur überlegen. Der Gedanke dahinter ist, dass nicht allen Erwartungen und Notwendigkeiten auf dem JFD-Treffen begegnet werden muss.

2.1. Zusammensetzung des JFD-Treffens

jfd-treffen

Die Größe der „Pizzastücke“ repräsentiert nicht den personenmäßigen Anteil beim JFD-Treffen.

2.1.1. JFD-Treffen

Primäres Ziel des JFD-Treffens ist es, Zeit zu haben, um gemeinsam auf Jesus zu hören und von Ihm Richtung und Impulse für die Bewegung zu bekommen.

Das JFD-Treffen besteht aus dem Jesus Freaks Deutschland Leitungskreis, dem
Beraterkreis und Gästen.

Wie bereits erwähnt, werden auf dem JFD-Treffen als Bestandteil der Vernetzung alle wichtigen (grundsätzlichen) und die Bewegung deutschlandweit und überregional betreffenden Entscheidungen getroffen. Passieren soll dies im Konsensverfahren, das wir bereits auf den Chartatreffen angewandt und damit zu einer Übereinstimmung in Bezug auf die Charta gekommen sind.

Wichtig:
Auf dem JFD-Treffen müssen nicht tausend Entscheidungen getroffen werden. Wir wollen mündige Jesus Freaks, die dort mutige Entscheidungen fällen, wo sie davon betroffen sind. Wir wollen eine Entscheidungskultur, die Entscheidungen auf dem Feld fördert und zulässt (genaueres dazu später). Dadurch entsteht auf dem JFD-Treffen Freiraum, um gemeinsam auf Jesus zu hören und von Ihm Richtung und Impulse für die Bewegung zu bekommen.

Arbeitsbeschreibung
Das JFD-Treffen ist der Ort, wo Situation und Ausrichtung der Bewegung anhand der Bibel und der Charta geprüft werden, im Gott suchen, auf Ihn schauen und hören. Hier werden die Entscheidungen getroffen, die für Jesus Freaks Deutschland relevant sind.

2.1.2. Leitungskreis

Der Leitungskreis ist ein fester Kreis von Personen und besteht aus dem Diakonkreis, Regio- & Bereichsleuten und Einzelpersonen. Wir verstehen den Leitungskreis als ganzheitliche Leitung der Jesus Freaks Deutschland. Damit die ideelle und rechtliche Leitung hier „Hand in Hand“ vertreten ist, möchten wir, dass der Leitungskreis komplett die Mitglieder unseres Vereins ausmacht.

Arbeitsbeschreibung
Wir verstehen diesen Kreis als den Ort, wo die Vision von JFD am brennen gehalten wird und die Verantwortung der Leitung liegt. Hier treffen sich LeiterInnen mit „geistlicher“, „apostolischer“, „organisatorischer“, „pastoraler“ und … Leitungsgabe. Der Leitungskreis dient u. a. als interner Impulsgeber für die Jesus Freaks Deutschland.

Der Leitungskreis soll folgende Sachen im Blick haben:

  • Vision
  • Wort und Tat (Jak. 2,26)
  • Strategie
  • Bewegung überblicken: schauen und zusammentragen, was Gott tut
  • Ressourcen für Jesus Freaks freisetzen (u.a. Befähigung und Ausbildung)

2.1.2.1. Mandate
Eine wichtige Aufgabe des Leitungskreises ist die Vergabe der Mandate für die Regionen und die Arbeitsbereiche. Unter Mandat verstehen wir u.a. das Zusprechen von Vertrauen, einen Handlungsrahmen für Entscheidungen und eine Selbstverpflichtung des Strukturelementes gegenüber seines Auftrags, also Verantwortung.

Jedes Strukturelement schreibt für sich selbst seine Arbeitsbeschreibung und ist selbst dafür verantwortlich, diese auch im Blick zu haben.
Das JFD-Treffen spricht und betet mit dem Strukturelement über die Aufgabenbeschreibung, ergänzt oder streicht ggf Punkte und segnet das Strukturelement dann ein (Bestätigung des Auftrags).

Bei einzelnen Strukturelementen kann es nötig sein, dieses jährlich zu machen (z.B. Freakstock) und andere bekommen ein unbefristetet Mandat – wobei wir empfehlen dieses mindestens alle 2 Jahre im Gebet und Gespräch erneut zu bestätigen.

Personen im Leitungskreis
Die Satzung vom Verein soll so umgeschrieben werden, dass die Mitgliederversammlung über neue Mitglieder entscheidet – oder in anderen Worten: Der Leitungskreis entscheidet darüber, wer in den Leitungskreis kommt.

Festes Mitglied im Leitungskreis kann jeder Jesus Freak werden, als:
o Vertretung für eine Region
o Vertretung für einen Arbeitsbereich
o Einzelpersonen mit überregionaler Berufung

Neue Mitglieder stellen entweder einen Antrag auf Mitgliedschaft, da sie entweder eine Region oder einen Arbeitsbereich vertreten oder aber sie sich als überregionaleR NetworkerIn verstehen. Das Leitungsteam kann auch „gewünschte“ LeiterInnen ansprechen und in das Team „berufen“.

Zusammensetzung:

  • Das JFD-Treffen achtet selber auf die Anzahl der Teilnehmer um die Arbeitsfähigkeitzu gewährleisten.

Wichtig:

  • „Lege niemand zu schnell die Hände auf, um ihn in das Ältestenamt einzusetzen; sonst machst du dich mitschuldig, wenn er sich verfehlt. Sieh zu, dass du nicht in so etwasverstrickt wirst.“ – 1. Timotheus 5v22
  • Nicht jedeR, die/der überregional aktiv ist, muss in den Leitungskreis – es geht wirklich darum zu verstehen, dass es ein Leitungskreis und kein Interessenkreis ist.
  • Wichtig ist, dass die Schwelle in den Leitungskreis niedrig gehalten wird. Die Richtungder Leute ist wichtig – dass sie auf dem Weg sind … und nicht das sie schon am Ziel sind.

2.1.3. Diakonkreis

Der Diakonkreis setzt sich aus Personen aus dem Leitungskreis zusammen und arbeitet als Team in drei Aufgabenschwerpunkten: Vorstand, Ü-Team und Büro (im Folgenden näher erklärt). Indem der Diakonkreis diese Aufgaben bündelt und das JFD-Treffen dadurch entlastet, dient er Jesus Freaks Deutschland.

Falls eine Person in den Diakonkreis gewählt wird, die eine Region, einen Arbeitsbereich oder einen Ausschuss vertritt, sollte sie eineN neueN VertreterIn ihres Strukturelementes als Ersatz nachberufen, um eine Doppelbelastung zu vermeiden.
Der Diakonkreis kann Aufgaben an extra Teams vergeben, ohne dass diese dann Teil des Diakonkreises sind.

2.1.3.1. Vereinsvorstand
Der Vereinsvorstand wird vom Leitungsteam für 2 Jahre gewählt und ist für die vereinsrechtlichen Aufgaben zuständig.

Arbeitsbeschreibung
Der Vereinsvorstand soll folgende Sachen im Blick haben:

  • Vereinsrecht
  • Finanzen
  • AG
  • Stiftung
  • regelmäßige Einberufung der Mitgliederversammlungen. (mindestens 1x pro Jahr.)
  • Abhaltung regelmäßiger Vereinsvorstandssitzungen
  • protokollieren aller Mitglieder und Vorstandssitzungen
  • Ansprechpartner der Mitglieder bei Anfragen
  • Vertretung des Vereins gegenüber Finanzamt, Banken, Presse u.a.
  • Einhaltung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
  • Unterstützung der Gestaltung von Veranstaltungen wie Freakstock, Willow Freak u.a.
  • Überwachung von Fristen für Kündigungen, Versicherungen,
  • Zahlung von Rechnungen, quittieren von Spenden
  • Bereitstellung von Ressourcen für Freak-Aktivitäten (Webteam, Dreamteam…)
  • dazu gehört auch die Büroorganisation

2.1.3.2. Ü-Team (Übersichtsteam)
Das Ü-Team wird vom Leitungsteam für 2 Jahre12 gewählt und ist für internes und externes Networking zuständig. Das JFD-Treffen liegt in der vollen Verantwortung des Ü-Teams.

Arbeitsbeschreibung
Das Ü-Team soll folgende Sachen im Blick haben:
- JFD-Treffen Vorbereitung

  • Inhalt und Ablauf
  • Organisation des JFD-Treffen (kann delegiert werden)
  • Vorbereitung Themen (u.a. Themen sammeln, Vordiskussion online und Ergebnisse auf JFD-Treffen zusammenfassen, ggf. auch Experten zu Treffen einladen)
  • Kommunikation/Protokolle im Blick haben
  • Whirlpool

- JF Networking

  • Intern: Bewegung im Blick haben
  • Extern: andere Werke etc.
  • International: Jesus Freaks International

- Bereitstellung u.a. für JFD-Treffen

  • Moderatoren
  • Kommunikatoren
  • Kreativleute

2.1.3.3. Büro
Der Leitungskreis bestätigt zwei Leute als Management für das JFD Büro. Das Büro selbst hat mehrere Mitarbeiter, die aber nicht Teil des Leitungskreises sein müssen.

Arbeitsbeschreibung
Das Büro soll sich um folgende Sachen kümmern:

  • Informations-Management
  • Buchhaltung
  • Archiv
  • Kontakt
  • Adressen-Verwaltung
  • Web

2.1.4. Regio- & Bereichsleute (ReBe)

Zu den Regio- & Bereichsleuten gehören:

  • Regionen
  • Arbeitsbereiche, die wir als Verein haben müssen (z.B. Stiftung, Vorstand, etc).
  • Arbeitsbereiche, die wir als Bewegung haben/ wollen (z.B. Freakstock, Seelsorge,Kranker Bote, etc).
  • Ausschüsse

Die Regionen und Bereiche berufen mindestens zwei feste Personen (einen Frau und einen Mann) in den Leitungskreis. Die Auswahl erfolgt nach den Apg. 6-Kriterien von den Regionen und Bereichen selbst - somit nicht vom Leitungskreis aus, wird aber von diesem bestätigt.
Ausschüsse sollen sich aus kompetenten Leuten zusammensetzen. Nach Möglichkeit sollen auch Personen aus dem Leitungskreis in dem Ausschuss sein. Dadurch ist der Ausschuss automatisch stimmberechtigt beim JFD-Treffen vertreten.

Arbeitsbeschreibung
Die ReBes schreiben ihre eigene Aufgabenbeschreibung und werden mit dieser vom JFDTreffen bestätigt. Daraus ergibt sich dann auch das Mandat für die jeweilige Region bzw. den jeweiligen Arbeitsbereich.

2.1.5 Einzelpersonen mit überregionaler Berufung

Es gibt in der Bewegung einzelne Personen, die eine überregionale Perspektive für Jesus Freaks Deutschland haben und/oder verbindlich Verantwortung übernehmen können, sowie das Vertrauen und die Akzeptanz in der Bewegung haben.

Diese Personen können beispielsweise eine „geistliche“, „apostolische“, „organisatorische“, „pastorale“ und/oder „…“ Leitungsgabe für die Bewegung haben. Sie können auch eine Gabe für Networking, geistliche Elternschaft oder anderes besitzen.
Diese überregionalen Einzelpersonen können entweder selber einen Antrag auf Mitgliedschaft im Leitungskreis stellen oder von diesem berufen werden.
Die Personen werden vom Leitungskreis für 2 Jahre berufen und/oder bestätigt.

Arbeitsbeschreibung
Individuelle Aufgabenbeschreibung bestätigt vom Leitungskreis.

2.1.6 Beraterkreis und Gäste (externer Impulsgeber)

Der Beraterkreis und die Gäste sind fester Bestandteil vom JFD-Treffen, aber nicht Teil des Leitungskreises.

Arbeitsbeschreibung
Wir verstehen den Beraterkreis und die Gäste als externe Impulsgeber für die Jesus Freaks Deutschland.

Der Beraterkreis und Gäste unterstützen das Leitungsteam auf seinem Weg mit allem, was nötig und möglich ist.

2.1.6.1 Beraterkreis
Im Beraterkreis sind Personen, die das Vertrauen des Leitungskreises haben. Hier ist der Ort für Personen, die innerhalb der Bewegung eine Stimme und ihre Ohren haben, aber nicht in irgendwelchen Positionen oder Ämtern sein wollen/können.

Die Berater werden vom Leitungsteam für 2 Jahre berufen und bestätigt.

2.1.6.2 Gäste
Zum JFD-Treffen können Gäste eingeladen werden, die einfach als TeilnehmerInnen daran teilnehmen. Sie können das ganze Treffen durch Wort und Tat mitgestallten, sind aber nicht stimmberechtigt.

Gäste können entweder von den ReBes mitgebracht werden oder aber sich selbst über das Ü-Team anmelden. Uns ist wichtig, dass das JFD-Treffen generell von jedem Jesus Freak besucht werden kann.

2.1.6.2.1 Pools
Überregionale PoolvertreterInnen sind als feste Dauergäste eingeladen.

2.1.6.2.2 Whirlpool
Zu jedem JFD-Treffen kann sich jeder Jesus Freak ans Ü-Team wenden, wenn sie/er einen Impuls für den Leitungskreis hat. Auf dem JFD-Treffen gibt es einen festen Zeitrahmen, wo diese Impulse eingebracht werden können.

3. Entscheidungsentwurf bei Jesus Freaks Deutschland

Es gibt die Bedenken, dass bei den Jesus Freaks nur noch diskutiert wird – es ist wichtig zu verstehen, das unsere Struktur vorsieht, dass die meisten Entscheidungen in den Strukturelementen getroffen werden. Das Ziel von JFD sind mündige Christen in allen Bereichen.

3.1 Entscheidungsorte bei Jesus Freaks Deutschland

Entscheidungen können am besten die Leute treffen, die direkt betroffen sind, deshalb möglichst viele Entscheidungen auf dem Feld treffen!
Hab keine Angst, eine Entscheidung zu treffen – wir werden nicht immer alles richtig entscheiden (so hart das auch klingen mag), aber das soll kein Grund sein, aus Angst vor einer falschen Entscheidung, die eigentliche Entscheidung von anderen treffen zu lassen. Selbstverständlich kannst du Leute um Rat fragen, doch trau dich! Wir sind zusammen mit Jesus unterwegs und können ihm vertrauen, dass eine falsche Entscheidung kein Weltuntergang ist – er ist mächtig!

Ein weiser Mann hat mal folgendes gesagt: Glaube wird R.I.S.I.K.O. buchstabiert.

Damit du weißt, wann ihr als Strukturelement Entscheidungen allein oder mit anderen Strukturelementen zusammen treffen müsst oder wann ihr „Alle“ mit einbeziehen müsst, helfen dir die folgenden 3 Fragen (A, B, C). Zur besseren Verständlichkeit sind ein paar Beispiele genannt und das Ganze unten im Bild (genannt Entscheidungsbaum) zusammengefasst.

Fragen:
A. Betrifft die Entscheidung weitere Strukturelemente bzw. ist die Entscheidung von überregionaler Tragweite?
B. Befindet sich der Entscheidungsspielraum innerhalb des Mandats?
C. Besteht ein unmittelbarer Zeitdruck bei der Entscheidung?

Für Pools gilt grundsätzlich, dass sie unabhängig Entscheidungen treffen können, diese aber transparent machen müssen. Sind andere Strukturelemente mit betroffen, dann sind auch die entsprechenden Entscheidungen gemeinsam zu treffen.

3.2 Entscheidungsbaum

entscheidungsbaum

JFDT online:
Dringende „allgemeine“ Entscheidungen:
Kurzfristige Entscheidungen können von den betroffenen Strukturelementen zusammen auf dem Hintergrund einer online Meinungsumfrage (innerhalb des Leitungskreises) getroffen werden.

Dringende „rechtliche“ Entscheidungen:
Kurzfristige Entscheidungen mit rechtlicher Tragweite werden von dem Vorstand und den betroffenen Strukturelementen zusammen auf dem Hintergrund einer online Meinungsumfrage (innerhalb des Leitungskreises) getroffen.

Zur besseren Verständlichkeit sind ein paar Beispiele genannt:

beispiele-entscheidungen1

3.3 Entscheidungen des Leitungskreis

Wenn wir es schaffen, wirklich eine gesunde Mündigkeit in allen Strukturelementen zu fördern und zu pflegen, dann werden lediglich die folgenden Entscheidungen beim JFDTreffen fällig:

  • Mögliche Schwerpunkte für das Jahr (visionär - geistlich)
  • Jahresthema für Freakstock (visionär - geistlich)
  • Strategie (visionär - organisatorisch - delegieren)

Mandate – aussprechen und regelmäßig bestätigen
o Regionen
o Verschiedene Arbeitsbereiche
o Ausschüsse
o Diakonteam

  • Neue Leitungskreis-Mitglieder
  • Wirklich grundsätzliche Entscheidungen, die alle betreffen und unter Beteiligung aller getroffen werden sollten

3.4 Entscheidungsfindung

Auf dem JFD-Treffen wird es verschiedene Methoden zur Entscheidungsfindung geben, z.B. Kleingruppen, OpenSpace, Fishbowl.

3.4.1 Wie werden die Entscheidungen auf dem JFD-Treffen getroffen?

  • im Konsensverfahren
  • Konsens = einvernehmliche oder auch einmütige Entscheidung, d.h. Entscheidungsverfahren, an dessen Ende eine Lösung steht, die alle Beteiligten mittragen können, ohne dass Einzelne faule Zugeständnisse machen müssen
  • auch unterschiedliche Meinungen können zu einer Entscheidung zusammengebracht werden, ohne Unterschiede und Einzelne zu übergehen
  • Konsens bedeutet nicht Kompromiss (bei dem Abstriche von der eigenen Meinung nötig sind, um sich in der Mitte zu treffen), sondern Lösung, die alle Argumente integriert
  • ein Konsens ist nur möglich, wenn alle Beteiligten gemeinsam nach der besten Lösung suchen; das bedeutet auch, dass alle sich einbringen dürfen und müssen
  • Umdenken nötig, dass es doch möglich ist, unterschiedliche Standpunkte zusammenzubringen

Der Konsens unterscheidet sich von Mehrheitsentscheidungen dadurch, dass es nicht um Konkurrenz von Meinungen, Sichtweisen und Bedürfnissen geht. Beim Mehrheitsprinzip geht die Minderheit unter, weil nur die Option gewählt und umgesetzt wird, die die Mehrheit der Stimmen erhält. So finden bestimmte Aspekte, die von der Minderheit eingebracht werden, keine oder kaum Beachtung. Das führt dazu, dass jede Streitpartei nur darauf aus ist, ihre Meinung durchzusetzen und die andere Seite zu bekämpfen, anstatt die Argumente und Gründe der anderen ernst zu nehmen und eventuell den Lösungsvorschlag zu überdenken und gemeinsam zu überarbeiten. Demzufolge löst eine Mehrheitsentscheidung das Problem selten wirklich, sondern lässt weiterhin Unmut und Unzufriedenheit schwehlen.

3.4.2 Warum Konsens?

1. Weil Einmütigkeit als Ziel und Wunsch in der Bibel genannt werden (u.a. Phil. 2)
2. Wir brauchen einander (unsere Gaben, Fähigkeiten, Kompetenzen) –>  jedeR gibt ihren/seinen Teil
3. Weil wir zusammen zu besseren und ausgereifteren Lösungen kommen als einzeln
–> zusammen, d.h. im gegenseitigen Zuhören und sich miteinander auseinandersetzen, die Anderen genauso wertschätzen wie sich selbst. Die Anderen sind Weggefährten, deren Denkanstöße und Beitrag allen hilft und alle weiterbringt.
4. Zusammen findet sich eine neue kreative Lösung, die besser ist als Lösungen, die nur aus einer Perspektive heraus kommen, weil sie über die einzelnen Standpunkte hinausgehen

3.4.3 Wie funktioniert das Konsensverfahren

Um zu einem Konsens zu kommen, gibt es verschiedene Schritte

  1. Worum geht es? Was ist das Problem? Wofür brauchen wir eine Lösung? Was ist das Ziel?
  2. unterschiedliche Positionen und Perspektiven (Interessen, Wünsche und Bedürfnisse) von allen zusammentragen und offen legen – ohne Wertung und Vorstrukturierung
  3. Verständnis für die unterschiedlichen Positionen erarbeiten, d.h. worum geht es den anderen? Was sind deren Gründe für ihre Position?
  4. Sammeln von möglichen Lösungen (Brainstorming) und Diskussion der Lösungsvorschläge, ob sie die unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse mit einschließen
  5. durch Auswählen, Priorisieren, Kombinieren etc. Lösungsvorschläge weiter reduzieren bis Konsensvorschlag übrig bleibt

Sobald ein konsensverdächtiger Lösungsvorschlag erarbeitet wurde, wird dieser nach den so genannten Konsensstufen bewertet, d.h. es gibt verschiedene Formen der Zustimmung und Ablehnung. Das erleichtert das Erreichen eines Konsens:

3.4.4 Die 5 Konsensstufen:

konsensstufen

Es gibt auch die Möglichkeit, in Bezug auf einen Lösungsvorschlag ein Veto einzulegen:

veto

Ein Konsens ist in der Regel dann erreicht, wenn alle auf möglichst hoher Stufe zustimmen. Entscheidend ist in jedem Fall, dass niemand Veto eingelegt hat.

Was passiert, wenn kein Konsens erreicht wird:

  • Entscheidungsfindung neu beginnen (Schritte 1 – 5)
  • wenn alle damit einverstanden sind: Entscheidungsfindung verschieben, um eine bessere Lösung zu finden.

3.4.5 Konsensverfahren bedeutet doch immer Endlosdiskussion, oder nicht?

NEIN!

Zu Endlosdiskussionen kommt es vor allem dann, wenn wir diskutieren, was wir nicht wollen, anstatt uns auf das Gemeinsame zu konzentrieren, nicht das, was uns trennt, sondern was uns zusammenbringt.
Deshalb immer die folgenden Fragen im Blick behalten (dafür ist als Hilfe gerade auch die Moderation da):

  • was könnte gehen?
  • was hilft uns?
  • was möchten wir?

Um Endlosdiskussionen vorzubeugen, gibt es eine Moderation, die mithilfe von verschiedenen Moderations- und Entscheidungsmethoden verhindern kann, dass sich Diskussionen im Kreis drehen, Leute zu sehr ausschweifen, für die Entscheidung Unnötiges oder mehrere Sachen gleichzeitig diskutiert werden, so dass nicht mehr klar ist, worum es eigentlich geht.

trotzdem ist es wichtig, Auseinandersetzungen und Diskussionen nicht zu scheuen. Es ist unbedingt nötig, darüber zu reden, wenn wir Sachen anders sehen bzw. andere Sachen berücksichtigen möchten, nur die Art und Weise entscheidet. Das beinhaltet z.B. sich gegenseitig wirklich zuhören, um Wünsche und Bedürfnissen wahrzunehmen und zu berücksichtigen, die andere mit der Entscheidung und den daraus folgenden Konsequenzen verbinden.

4.  Strategieentwurf für Jesus Freaks Deutschland

In unserem Strukturvorschlag tauchen Strukturelemente auf, von denen wir einige schon haben, wie z.B. Regionen und Arbeitsbereiche. Wir sind einen Schritt weiter gegangen und haben uns überlegt, wie diese nun innerhalb der Struktur zusammen auf dem Weg sein können. Dies ist unser Strategieentwurf für Jesus Freaks Deutschland:

jfd-strategie

… verwirrt?

OK, hast du schon mal einen Spielplan einer Fußballmannschaft gesehen:

strategie-fusball

… verstanden? Wir auch nicht, aber mit einer Erklärung wird es klar – nur keine Angst.

–> Gib uns 10 Minuten, um dir unsere Gedanken vorzustellen.

–> Uns ist wichtig, dass unsere Organisation der Bewegung dient und da Unterstützung bietet, wo dieses benötigt wird.

4.1 Einheit in Vielfalt

Wir alle haben von Gott unterschiedliche Fähigkeiten und Gaben bekommen, die die anderen brauchen, mit denen wir unterwegs sind – genau so wie wir nicht auf die anderen und ihre Kompetenzen verzichten können. Und da zudem eineR alleine nicht alles machen kann, teilen wir uns die Aufgaben je nach unseren Gaben und Fähigkeiten. Deshalb gibt es verschiedene Strukturelemente, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt haben. Da wir die unterschiedlichsten Leute auch in der Bewegungsleitung, dem JFD-Treffen, brauchen, senden bzw. berufen die einzelnen Strukturelemente jeweils 2 VertreterInnen in das JFD-Treffen.

4.2 Einfach loslegen: der Pool

Fast alles bei den Jesus Freaks hat damit begonnen, dass sich Leute, die gleiche Interessen oder Anliegen haben, zusammengefunden haben. In der neuen Struktur bekommen diese Zusammenschlüsse von Leuten den Namen POOL.
Ein Pool startet daher einfach, weil die Leute ihn starten – ganz einfach, ganz praktisch, und ohne eine offizielle Erlaubnis zu benötigen. So soll es auch in Zukunft bleiben, damit neue Sachen genug Raum haben zu starten und sich zu entwickeln. Bekommt ein Pool überregionale Bedeutung (weil z.B. Leute aus ganz Deutschland darin miteinander vernetzt sind), dann ist er als Dauergast beim JFD-Treffen vertreten. Die Pools bekommen damit einen Rahmen, um beim JFD-Treffen gehört zu werden – immer. Es spielt dabei keine Rolle, wie der Pool arbeitet: ob Veranstaltungen und Treffen organisiert werden oder ob das Hauptaugenmerk auf dem Austausch und der gegenseitigen Ermutigung liegt.

Ein Pool kann sich auch ohne Zustimmung des JFD-Treffens auflösen, so dass ein Ausbrennen von Leuten verhindert wird.

Ein Pool kann auch zum Arbeitsbereich werden, nämlich dann, wenn er vom JFD-Treffen das Mandat bekommt, sich um die Erfüllung einer bestimmten Aufgabe zu kümmern. Diese Aufgabe wird das sein, was der Pool eh die ganze Zeit schon macht.

4.3 Unverzichtbar: Regionen

Eine besondere Bedeutung, die auch in der Charta festgehalten ist, nehmen die REGIONEN ein. Als Strukturelement erhalten die Regionen ihren Auftrag, die Jesus Freaks-Gemeinden und Gruppen vor Ort zu unterstützen und zu betreuen.

Dies bedeutet, dass die Regionen im besonderen Fokus des JFD-Treffen sind. Wenn die Regionen in Schwierigkeiten sind und sich unter Umständen vielleicht sogar auflösen wollen, setzt das JFD-Treffen einen Ausschuss für die Unterstützung der Region ein.

Regionen sind das einzige Strukturelement, das sich nicht auflösen kann.

4.4 Was wir dauerhaft brauchen: Arbeitsbereiche

Mit der Zeit haben wir festgestellt, dass wir als Bewegung Leute brauchen, die sich verbindlich um bestimmte Aufgaben kümmern, die dauerhaft und regelmäßig anfallen (wie z.B. Vereinsaufgaben tagtäglich zu erledigen sind, solange wir den Verein haben). Zur Erfüllung dieses „Dauerauftrags“ gibt es ARBEITSBEREICHE, die für diese langfristigen Aufgaben ein Mandat vom JFD-Treffen erhalten. Ist der Auftrag des Arbeitsbereichs doch irgendwann erledigt (weil sich z.B. die gesellschaftliche, rechtliche oder sonst ausschlaggebende Situation für den Auftrag geändert hat), dann löst sich der Arbeitsbereich mit Zustimmung des JFD-Treffens auf.

4.5 Die Spezialaufgaben: Ausschüsse

Neben dem „Dauerauftrag“ kommen innerhalb der Bewegung auch (zeitlich) befristete Aufgaben vor – der Auftrag, den das JFD-Treffen gibt, endet, wenn er erfüllt ist, wie dies z.B. bei der Er- bzw. Überarbeitung des Glaubensbekenntnisses für die Charta der Fall war. Für befristete Aufträge werden AUSSCHÜSSE gebildet, in denen die für die Erfüllung des Auftrages kompetenten Personen verbindlich arbeiten. Ist der Auftrag erledigt, löst sich der Ausschuss automatisch auf.

4.6 Gründung von Strukturelementen

Das JFD-Treffen schaut gemeinsam, was in der Bewegung derzeit unbedingt benötigt wird. Existiert noch kein Strukturelement, das die derzeit unbedingt zu erledigende Aufgabe erfüllen kann (wie z.B. die Unterstützung und Integration von Familien mit ihren speziellen Bedürfnissen in die Gemeinden und Gruppen), dann muss das JFD-Treffen ein neues Strukturelement gründen/ initiieren (Arbeitsbereich oder Ausschuss). D.h. es sucht nach Leuten, die die Kompetenzen für die Erfüllung der Aufgabe mitbringen und hilft, sich zu vernetzen und ein Team zu bilden.

4.7 Unterstützung für Strukturelemente

Schafft ein Strukturelement es nicht allein, seinen Auftrag zu erfüllen, dann bekommt es besondere Unterstützung vom JFD-Treffen. In dieses Strukturelement wird besonders investiert. Das geschieht, indem ein Ausschuss mit genau dieser Aufgabe (die Unterstützung des Strukturelementes) gegründet wird.
Die Unterstützung (v.a. Mentoring und Empowerment) betrifft vor allem den Aufbau von internen Strukturen und Hilfe bei der Vernetzung mit Personen und Gruppen, die für die Erfüllung des Auftrages relevant sind. Außerdem werden Ressourcen wie beispielsweise Finanzen oder Expertenwissen bereitgestellt.
Wenn die besondere Unterstützung und Investition vom betreffenden Strukturelement nicht mehr benötigt wird, kann sich der Unterstützungsausschuss auflösen (weil das Strukturelement wieder ohne dessen Hilfe funktioniert).
Kann das Strukturelement selbst mit Hilfe des Unterstützungsausschusses den ihm übertragenen Auftrag – aus welchen Gründen auch immer – nicht erfüllen, muss gemeinsam geschaut werden, wie weiter verfahren wird. In jedem Fall soll ein Ausbrennen von Menschen verhindert werden.

eine kurze Bemerkung zum Schluss:

der hier zu lesende Text ist nicht ganz vollständig - es fehlen die erklärenden Fußnoten (aus Übersichtlichkeitsgründen)

deshalb wird es demnächst das komplette Strukturpapier auf www.jesusfreaks.de zum Nachlesen geben

fetten Segen dir!

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